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Das bin ich

Stefanie Brauweiler, 32 Jahre alt und wohne in der wunderschönen Stadt Augsburg.

Im Jahr 2023 habe ich mich dazu entschlossen meine Leidenschaft zum Beruf zu machen und bin den Schritt in die Selbstständigkeit gegangen.

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Aus - und weiterbildung

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2020 - 2022

Ausbildung zur Pferdeverhaltenstherapeutin / Pferdefachwirtin (EPA)​​

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2024

Kurs bei Dr. Sandra Ruzicka

  • Funktionelle Anatomie gesunder und verschleißender Bewegungsmuster

  • Vergleich unterschiedlicher Ausbildungswege

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2025

Kurs Pferdemassage (Annika Janssen Osteopathie & Physiotherapie)

  • Lösen von muskulären Verspannungen und Blockaden

  • Lösen von fazialen Blockaden

  • Wellnessmassagen

  • Aktivierung der Durchblutung spezieller Muskelregionen

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2025

Weiterbildung Longieren als Dialog (Osteodressage)

  • Auswahl und Anpassung des Equipments (Longe, Kappzaum..)

  • Die korrekte Hilfengebung

  • Basis des begleitenden Longierens

  • Weiterführende Übungen

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2026

Pferdetrainerin Schwerpunkt Kondition ( in Ausbildung)

  • Konditions- und Rehatraining

  • Trainingsplanung, Erstellung von Trainingsplänen

  • Training von Übergewichtigen Pferden

  • Steigerung von Ausdauer, Kraft und Flexibilität von Pferden

  • Reiterfitness

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Meine Geschichte

Wie bei vielen Kindern lösten auch bei mir Pferde eine große Faszination aus. Diese großen, anmutigen Tiere mit starkem Charakter, weichem Fell, wallender Mähne und treuen Augen zogen mich in ihren Bann.

Das erste Pferd, auf dem ich sitzen durfte, war ein etwa 17 Jahre altes, dunkelbraunes Shetlandpony namens "Lisa". Bei meiner ersten Reitstunde lernte ich: Beine ans Pferd drücken, um loszugehen, links am Zügel ziehen, um nach links zu reiten, rechts ziehen, um nach rechts zu reiten, und an beiden Zügeln kräftig ziehen, um anzuhalten. So beginnen wahrscheinlich die meisten Kinder, die Pferde und das Reiten für sich entdecken.

Nun war ich vollständig vom Pferdefieber erfasst – sehr zum Leidwesen meiner Eltern, denn wir hatten nicht die finanziellen Mittel für regelmäßige Reitstunden oder gar ein eigenes Pferd.

Rückblickend bin ich dankbar für diese Erfahrung, obwohl sie damals natürlich ärgerlich und unfair erschien. Dank der Unterstützung von Freunden, Bekannten und der unermüdlichen Suche meiner Mutter nach Reit- und Pflegebeteiligungen hatte ich stets Kontakt zu Pferden. Sportlicher Erfolg, finanzieller Gewinn oder das Befolgen einer bestimmten Richtung standen dabei nie im Vordergrund.

Im Westernsattel gestartet bin ich dann schnell in die Dressur umgesattelt. Vom Teenageralter bis hin zum frühen Erwachsenen alter war ich in der gängigen Dressur-Sportreitweise unterwegs bis ich an dieses eine Pferd kam mit dem das nicht funktionierte. Mit diesem Pferd lernte ich, dass es so viel mehr gibt als Reiten und wie alles zusammenhängt. Hier habe ich die ersten Berührungen mit dem Training nach Natural Horsemanship und der Akademischen Ausbildung gehabt. 

Ich hatte das Privileg, viele verschiedene Pferde, Pferdeleute, Haltungsformen, Reitstile, Trainingsmethoden und Philosophien kennenzulernen. Dadurch sammelte ich seit meiner frühen Jugend zahlreiche positive, aber auch negative Erfahrungen in der Welt der Pferde.

Im Laufe der Zeit wurde die Betreuung meiner Reitbeteiligungspferde aus verschiedenen Gründen immer anspruchsvoller, und ich wurde mit den Sorgen und Nöten eines Pferdebesitzers konfrontiert.

Trainingsprobleme, Haltungsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, Krankheiten und viele andere Besonderheiten waren insbesondere bei zwei meiner langjährigen, intensiven Reitbeteiligungen vorhanden. Diese haben auch Trainer, Stallbesitzer, Hufschmiede und andere Fachleute oft zur Verzweiflung gebracht.

Durch die Corona-Krise motiviert, absolvierte ich die Ausbildung zum Pferdeverhaltensspezialisten und zur Pferdespezialistin an der Europäischen Pferdeakademie von Kiki Kaltwasser. Seitdem hat sich meine Perspektive auf die Pferdewelt grundlegend gewandelt. Es ist mir jedoch am wichtigsten, mich nicht auf meinen Lorbeeren auszuruhen, sondern mich kontinuierlich durch Workshops, Kurse und Praktika in den verschiedensten Bereichen weiterzubilden und dabei Methoden nicht mit "das hat man schon immer so gemacht" oder überholtem Wissen zu rechtfertigen.

In all meinen Dienstleistungen berücksichtige ich die individuellen Bedürfnisse und Wünsche von Mensch und Pferd und gestalte den Weg dorthin auf der Basis reeller Ausbildung, klarer Kommunikation und langfristigen Ansätzen.

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Seit 2025 begleitet mich mein Spanierwallach "Blue" durch meinen Trainer- und Pferdebesitzeralltag. Er ist ein neugieriger, aufgeweckter und sehr kommunikativer Kerl mit dem es Spaß macht gemeinsam zu wachsen. 

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